Endet am: 31.10.2010 Short english description: The wolf in Germany is to be hunted again. He's only been a few years back in Germany. The environment minister of Saxony (Germany) plans to reintroduce the wolf in the list of "game" species and to change the hunting law because of this. In theory, the wolf would be still under strong protection after this step for the time being, but there is a high probability that hunters will urge politicians to delist the wolf from the list of endangered species too quickly and that would be abolutely fatal for the small wolf population in Germany. Our wolves still need the best possible protection and this cannot be guaranteed any longer, after the hunters get their hands on them. Therefore, this first step to wolf hunting in Germany has to be prevented !
Sachsens Umweltminister (und nebenbei Praesident des Schuetzenbundes Sachsen) Frank Kupfer hat angekuendigt, den Wolf demnaechst dem Jagdrecht unterstellen zu wollen.
Hier einige Links zu Pressemitteilungen zum Thema:
Zwar wird natuerlich betont, dass der Wolf ja immer noch streng geschuetzt sei, doch man muesste schon aeuerst naiv sein, um nicht zu erkennen, wo die Reise hingeht.
Natuerlich wollen die Lodengruenen den Wolf moeglichst bald wieder bejagen und die Aufnahme ins Jagdrecht ist nur der erste Schritt. Doch dieser Schritt ist ein katastrophaler Dammbruch fuer den Wolfsschutz in Deutschland. Deshalb ist genau jetzt der Zeitpunkt fuer massiven Protest gegen dieses Vorhaben.
Die Woelfe brauchen unsere Hilfe dringender als je zuvor! Lassen wir Herrn Kupfer spueren, dass auch Woelfe eine Lobby haben!
Hier unsere wichtigsten Kernargumente gegen die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht:
- Im Jagdrecht wuerde der Schutzstatus des Wolfes insgesamt aufgeweicht, die rechtliche Situation bei illegalen Abschuessen verkompliziert (Stichwort "Hegeabschuss")
- Eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht wird mit dem (in letzter Zeit vornehm verschwiegenen) Ziel einer moeglichst zeitnahen Bejagung gefordert. Da die Population auf absehbare Zeit nicht als stabil bezeichnet werden kann und eine Bejagung daher ausgeschlossen werden muss, ist dies voellig unnoetig.
- Die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht wuerde dessen Akzeptanz bei der Jaegerschaft wohl kaum erhoehen, dafuer aber Begehrlichkeiten wecken, ihn moeglichst bald wieder bejagen zu koennen.
- Der Konflikt zwischen Naturschutz und Jaegerschaft wuerde nicht entschaeft, sondern im Gegenteil zu einer weiteren Verhaertung der Fronten oder gar zu einer Eskalation fuehren.
- Mitarbeit beim Wolfsschutz ist fuer Jaeger bereits jetzt moeglich und wird auch praktiziert, durch die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht wuerde man dagegen eher den Wolfsgegnern unter den Jaegern entgegenkommen.
- Nach zahlreichen illegalen Wolfsabschuessen in der juengeren Vergangenheit und nicht enden wollender Anti-Wolf-Stimmungsmache aus den Reihen der Jaeger kann der Jaegerschaft insgesamt nicht das noetige Vertrauen entgegengebracht werden, mit dem Wolf im Jagdrecht verantwortungsvoll umzugehen.
Wir fordern Sie hiermit auf, Herr Kupfer, den Wolf nicht ins Jagdrecht aufzunehmen sondern ihn unter verstaerkten Schutz zu stellen, so dass sein Bestand gesichert und seine Neuansiedlung in Deutschland zu keinem Zeitpunkt gefaehrdet wird!
Quelle der Informationen: www.abschaffung-der-jagd.de
Sehr geehrter Herr Kupfer, wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern Sie hiermit auf den Wolf nicht ins Jagdrecht aufzunehmen sondern ihn unter verstaerkten Schutz zu stellen, so dass sein Bestand gesichert und seine Neuansiedlung in Deutschland zu keinem Zeitpunkt gefaehrdet wird!
Unsere Gruende sind:
- Im Jagdrecht wuerde der Schutzstatus des Wolfes insgesamt aufgeweicht, die rechtliche Situation bei illegalen Abschuessen verkompliziert (Stichwort "Hegeabschuss")
- Eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht wird mit dem (in letzter Zeit vornehm verschwiegenen) Ziel einer moeglichst zeitnahen Bejagung gefordert. Da die Population auf absehbare Zeit nicht als stabil bezeichnet werden kann und eine Bejagung daher ausgeschlossen werden muss, ist dies voellig unnoetig.
- Die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht wuerde dessen Akzeptanz bei der Jaegerschaft wohl kaum erhoehen, dafuer aber Begehrlichkeiten wecken, ihn moeglichst bald wieder bejagen zu koennen.
- Der Konflikt zwischen Naturschutz und Jaegerschaft wuerde nicht entschaerft, sondern im Gegenteil zu einer weiteren Verhaertung der Fronten oder gar zu einer Eskalation fuehren.
- Mitarbeit beim Wolfsschutz ist fuer Jaeger bereits jetzt moeglich und wird auch praktiziert, durch die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht wuerde man dagegen eher den Wolfsgegnern unter den JDaegern entgegenkommen.
- Nach zahlreichen illegalen Wolfsabschuessen in der juengeren Vergangenheit und nicht enden wollender Anti-Wolf-Stimmungsmache aus den Reihen der Jaeger kann der Jaegerschaft insgesamt nicht das noetige Vertrauen entgegengebracht werden, mit dem Wolf im Jagdrecht verantwortungsvoll umzugehen.
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