Das Vergiften der Wildtiere in Kanada muss aufhören

Jedes Jahr sterben mit Erlaubnis der kanadischen Regierung tausende Wildtiere einen schmerzhaften, langsamen und qualvollen Tod durch Vergiftung.

Die kanadische Regierung erlaubt die Verwendung der tödlichen Gifte Strychnin, Natriumcyanid und Natriumfluoracetat in den Provinzen Alberta und Saskatchewan, um Wölfe, Bären und Kojoten zu töten. Aber jedes Jahr führt die weit verbreitete und schlecht regulierte Verwendung dieser Gifte zum qualvollen und schmerzhaften Tod nicht nur dieser Arten, sondern auch weiterer Tiere u.a. auch Hunde.

Keine Frage: Ein unnötig langer und schmerzhafter Tod durch Gift ist unmenschlich. Es gibt weitaus bessere Methoden zur Bewältigung von Konflikten zwischen Tieren und Menschen. Sollte das Töten eines Wildtieres tatsächlich unausweichlich sein, gäbe es auch dafür humanere Lösungen. Diese Gifte haben in der modernen Wildtierpolitik keinen Platz.

Das Töten von Wölfen, Kojoten und Bären ist keine nachhaltige Lösung für wiederkehrende Konflikte zwischen Menschen und diesen Tieren. Und es gibt genügend wissenschaftliche Beweise, um den ineffektiven, unnötigen und grausamen Einsatz der oben genannten Gifte zu beenden.

Bitte helfen Sie uns und schicken Sie über das vorbereitete Formular eine Mail in Ihrem Namen an die kanadische Regierung (Premierminister Justin Trudeau, Minister für Umwelt und Klimawandel Jonathan Wilkinson, Gesundheitsministerin Patty Hajdu und Botschafter Stéphane Dion). Die Übersetzung der E-Mail finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
An: Right Honourable Justin Trudeau - Parliament of Canada
An: Honourable Jonathan Wilkinson -Canadian Parliament
An: Honourable Patti Hajdu - Canadian Parliament
An: Honourable Stéphane Dion - Ambassador to Germany and Special Envoy to the European Union and Europe

I am writing to express my concern about the current policy allowing the use of using poison to kill wolves, bears and coyotes in Canada. There is sufficient scientific evidence indicating that the use of strychnine, Compound 1080 and sodium cyanide to kill large vertebrate predators is inhumane, and I would like to see an immediate end to the use of these poisons to kill wolves, bears and coyotes in Alberta and Canada.

The use of strychnine, currently approved for use in the province of Alberta, is in contravention of the guidelines of the Canadian Council on Animal Care, the Canadian Veterinary Medical Association, the American Veterinary Medical Association and the American Society of Mammalogists. The use of cyanide and Compound 1080 have also been denounced by many of these bodies.

Strychnine, sodium cyanide and Compound 1080 are inhumane and indiscriminate poisons, causing unnecessary pain and suffering and killing far more animals than those for which they are intended. These poisons have no place in modern wildlife conservation practices.

Wolves, grizzly bears and coyotes are apex predators that play a valuable ecosystem role. There is no scientific evidence to suggest that killing predators will assist in the recovery of prey populations, such as caribou, or to reduce human-wildlife conflicts. I urge your governments to invest in humane, non-lethal methods to manage conflicts between humans and wildlife.

Sincerely.

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Übersetzung der E-Mail:

Ich schreibe Ihnen, um meine Besorgnis über die derzeitige Politik zum Ausdruck zu bringen, die die Verwendung von Gift zum Töten von Wölfen, Bären und Kojoten in Kanada erlaubt. Es gibt genügend wissenschaftliche Beweise dafür, dass die Verwendung von Strychnin, Natriumfluoracetat und Natriumcyanid zur Tötung großer Säugetiere unmenschlich ist. Ich bitte Sie, Ihren Einfluss geltend zu machen, um diese unmenschliche, unnötige und qualvolle Praxis der Vergiftung von Wölfen, Bären und Kojoten in Alberta sowie Kanada allgemein zu beenden.

Die Verwendung von Strychnin, das derzeit in der Provinz Alberta zugelassen ist, verstößt gegen die Richtlinien  der „Canadian Council on Animal Care", der „Canadian Veterinary Medical Association", der „American Veterinary Medical Association" und der „American Society of Mammalogists". Die Verwendung von Cyanid und Natriumfluoracetat wurde auch von vielen dieser Organisationen angeprangert.

Strychnin, Natriumcyanid und Natriumfluoracetat sind Gifte, die unnötige Schmerzen und Leiden verursachen und weit mehr Tiere töten als die, für die sie bestimmt sind. Diese Gifte haben keinen Platz in modernen Wildtierschutz-Praktiken.

Wölfe, Grizzlybären und Kojoten sind Spitzenprädatoren, die eine wertvolle Rolle im Ökosystem spielen. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass das Töten von Raubtieren zur Wiederherstellung von Beutepopulationen wie Karibu oder zur Verringerung von Mensch-Tier-Konflikten beiträgt. Ich fordere Ihre Regierungen auf, in humane, nicht tödliche Methoden zu investieren, um Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren zu bewältigen.

Hochachtungsvoll.
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